Sommerfahrt nach Hamburg

Am Sonnabend, den 6. Juni 2009

Nach einer ausgiebigen Fleetfahrt werden wir bei Schweinske zum Abendessen einkehren, danach führt uns der Original ST.Pauli Nachtwächter durch den berühmtesten und berüchtigsten Stadtteil Hamburgs. Diese Führung dauert in etwa eineinhalb Stunden.
Abfahrt: 13.15 Uhr Handewitt / Kirche
Rückfahrt: ab Hamburg  23.00 Uhr
Kosten: 40.00 Euro pro Person ( Kosten für das Abendessen sind nicht im Preis enthalten )
Verbindliche Anmeldungen: bitte bis zum 20. Mai 2009, an Kerstin Paulsen, Tel. 04608 – 971975

Den Unkostenbeitrag überweisen Sie dann auf das Konto der Firma Bölck, Schuby unter Angabe der Reise-Nummer 29709

Vortrag über den Verein “Bioland e.V”

Ein Referent des Vereins Bioland e.V.wird uns am Mittwoch, den 10. Juni 2009 um 19.30 Uhr im Ellunder Feuerwehrhaus einen Vortrag halten. Er informiert uns über Bioproduktionen und deren Vermarktung, Biosiegel und über den Verein Bioland. Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldungen hierfür bei Susanne Andresen, Tel. 04608 – 1586

Historische Hüte in Neumünster

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Dorfmuseum e.V. findet am Dienstag, den 28. April 2009 ein Ausflug statt. Der  Förderverein Dorfmuseum Handewitt e.V. bietet eine Informationsfahrt nach Neumünster in das Tuch – und Textilmuseum an. Wir werden eine Führung durch das ganze Museum machen und dabei auch die Sonderausstellung Hut und Co – 150 Jahre Hutgeschichte – besuchen.

Vera Lengfeld spricht über Zivilcourage

Am 05. Mai 2009  findet der Schleswig – Holsteinische Landfrauentag in Neumünster statt. Die Referentin Frau Vera Lengfeld hält einen Vortag zum Thema : Zivilcourage in Staat und Gesellschaft. Was sich in Politik und Gesellschaft ändern muss. Es fährt um 11.00 Uhr ein Bus von der Exe / Flensburg . Anmeldungen bitte bis zum 25.04.2009 an Gisela Jürgensen, Tel. 04608 – 1577

Fit in jedem Alter – was Ernährung leisten kann

Frau Gudrun Schneider, Ökotrophologin, von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, hält am Donnerstag, den 23. April 2009 um 16.00 Uhr in der Sozialstation Handewitt  einen Vortrag über gesunde Ernährung. Eine gesunde Ernährung kann keine Wunder bewirken,  aber viel zum täglichen Wohlbefinden und zur langfristigen Gesundheit beitragen. Durch ständige neue Botschaften verwirrt und von der Werbung beeinflusst, halten viele Menschen dies für eine komplizierte Angelegenheit. Dabei ist es leichter als gedacht. Abgestimmt auf die  jeweiligen Altersgruppen werden in diesem Vortrag die wichtigsten Regeln einer gesunden, schmackhaften Ernährung verständlich erläutert und Tipps für die praktische Umsetzung im Alltag gegeben. Damit wir planen können, bitten wir um Anmeldung bei Susanne Andresen unter Tel. 04608 – 1586

Fahrradtour ins Blaue

Unsere traditionelle Fahrradtour ins Blaue starten wir in diesem Jahr,

am Freitag, den 15. Mai 2009.

Treffpunkt: um 16.00 Uhr an der Schule in Handewitt

Es entstehen Kosten für einen Imbiss.

Anmeldungen bitte an Maren Sommer, Tel. 04608 / 970374 (nur vormittags)

Die Geschichte des Landfrauenvereins Handewitt

Schon Ende des vorigen Jahrhunderts begann Landfrauenarbeit durch Gründung des ersten landschaftlichen Hausfrauenvereins in Ostpreußen, später dann Reichsbund und 1948 Deutscher Landfrauenverband e.V., der bundesweit organisiert ist.

Er ist parteipolitisch unabhängig und überkonfessionell. Er vertritt und fördert die Frauen im ländlichen Raum. In den Jahren 1946/47 fanden die ersten Gründungsversammlungen statt, so auch die des Flensburger Kreisvereins. Die Frauen aus unserer Gemeinde und aus der näheren Umgebung fuhren damals noch nach Flensburg zu Vorträgen in die Landwirtschaftsschule. Um jedoch wirkungsvoller arbeiten zu können und mehr Frauen zu aktivieren, sollten Vereine auf Ortsebene entstehen.

Der Handewitter Verein wurde am 20. Februar 1953 von 16 Frauen gegründet. Diese wählten Frau Sophie Jessen zu ihrer Vorsitzenden, die 11 Jahre den Verein leitete. Es folgten  7 Jahre unter Vorsitz von Mide Hansen aus Gottrupel, dann 8 Jahre mit Hildegard Stöcken aus Unaften und seit 1979 leitet Käte Petersen aus Handewittbusch die Geschicke des Vereins. Im Laufe der Jahre ist die Mitgliederzahl auf inzwischen 276 gewachsen, so dass der Verein zu den größten von 21 im Kreisteil zählt.

Waren es in den Gründerjahren fast nur Frauen aus der Landwirtschaft, so überwiegt heute die Zahl derjenigen aus anderen Berufsständen. Damals stand die fachliche Fortbildung im Vordergrund in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftsschule. Diese besteht auch heute noch, doch hat sich das gesamte Bildungsangebot wesentlich erweitert. Neben den fachlichen Themen werden soziale, gesellschafts- politische, schulische und wirtschaftliche Probleme unserer Zeit in Vortrag und Diskussion angeboten, vor allem auch jeweils aktuelle Themen aufgegriffen. Großer Beliebtheit erfreuen sich die jährlichen Lehr- und Besichtigungsfahrten und die mehrtägigen Reisen. Praktische Kurse und Seminare ergänzen das Programm, das monatlich angeboten wird.

Wichtig ist dem Verein die Zusammenarbeit und Unterstützung anderer Organisationen und gemeinsame Unternehmungen zur Förderung der dörflichen Gemeinschaft. Überall dort, wo  Aktivitäten stattfinden und wo tatkräftige Hilfe nötig ist, sind die Landfrauen zu finden. Sei es nun die Kirche zum Erntedankfest auszuschmücken, die Kaffeestube zur Festwoche auszurichten, die Verpflegung bei der Blutspende zu übernehmen, die Aktion Ferienspaß zu unterstützen oder beim Basar zu helfen, die Landfrauen sind dabei. Die Förderung der Gemeinschaft in unseren Dörfern und der Zusammenhalt seiner Bewohner ist heute wichtiger denn je. Als Stadtrandgemeinde hat Handewitt sehr viele Neubürger. Hier versteht sich der Landfrauenverein als Bindeglied zwischen diesen und Alteingesessenen, zwischen Alt und Jung, Frauen aus der Landwirtschaft und aus anderen Berufszweigen. Dies alles macht seine Stärke aus, jedoch es fordert ihn auch in besonderer Weise beweglich, vielseitig und aktiv zu sein.

Unser Landfrauenverein besteht nun 56  Jahre und hat in der Gemeinde eine geachtete Stellung. Die Versammlungen sind gut besucht und Ansporn für weitere aktive Arbeit.

Käte Petersen